Gedenkstätte für die Opfer von Gewalt

NAMEN DES MONATS JANUAR

Das Pax-Christi-Licht brennt

am Montag, 01.01. (NEUJAHR), für 20 Spiritaner-Missionare, getötet um ihres Dienstes an Afrika willen in Kongolo 1962 – für Jürgen Dierichs – für Klaus Peter Brinkmann – für Janina, 11 Jahre, in Oberaurach (Bayern) in der Silvesternacht aus Ärger über die Böllerei von einem Dorfbewohner erschossen 2016 –

am Dienstag, 02.01., für Leo Schmidt – für Heribert Zirfas –

am Mittwoch, 03.01., für Hermann Schma­len­bach –

am Donnerstag, 04.01., für Salman Taseer, Gouverneur der Provinz Punjab in Pakistan; wegen seines Einsatzes für die Abschaffung des sog. Blasphemiegesetzes von seinem eigenen Leibwächter erschossen 2011 – für Otto Krämer – für Louise Bell, 10 Jahre, aus Adelaide (Australien), entführt im Januar 1983 und niemals wieder aufgefunden –

 am Freitag, 05.01., für Leo Schmitt und Alfons Fahlbusch – für Jakob Zogg und Nikolaus Müller, schweizerische Grenzbeamte, erschossen 1974 – für Megumi Yokota, eine von vielen Japanerinnen, die nach Nordkorea verschleppt und ermordet wurden –

am Samstag,06.01. (FEST DER ERSCHEINUNG DES HERRN), für Bernhard Klingels – Wilhelm Schoppe –

am Sonntag, 07.01., für 11 Mitarbeiter der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" und einen Wachmann, ermordet bei einem Attentat auf die Redaktion in Paris 2015 –

am Montag, 08.01., für Heinz Strube – für Christina-Taylor Green, 9 Jahre; zusammen mit 5 weiteren Menschen bei dem Attentat auf die amerikanische Abgeordnete Gabrielle Giffords getötet 2011 - für Clarissa Jean-Philippe, 26 Jahre, unbewaffnete Polizistin in Montrouge bei Paris; in Ausübung ihres Dienstes von einem Attentäter erschossen 2015 – für Phoebe Jonchuck, 5 Jahre, von ihrem Vater, der massive psychische Probleme hatte, von einer Brücke bei Tampa (Florida) 20 Meter tief ins Meer geworfen 2015 –

am Dienstag, 09.01., für Erna Günnewig – für Yoav Hattab, 21 Jahre, Yohan Cohen, 22 Jahre, Philippe Braham, 45 Jahre und François-Michel Saada, 64 Jahre, getötet bei einem Anschlag auf einen jüdischen Supermarkt an der Porte de Vincennes (Paris) 2015 –

am Mittwoch, 10.01., für Josef Leusch – Heinz Steinberg – für Jochen Piest, Journalist, Korrespondent des "Stern", in der Nähe von Grosny von einem tschetschenischen Partisanen erschossen 1995 – für Lan Chengchang, Reporter der China Trade News, vor dem Kohle­bergwerk von Datong zu Tode geprügelt 2007 – für Marinus van der Lubbe, niederländischer Anarchist; angeblicher Brandstifter des Berliner Reichstages am 27. Februar 1933; aufgrund eines erst nach der Tat verabschiedeten Gesetzes, das die Todesstrafe für Brandstifter auch rückwirkend erlaubte, enthauptet 1934 –

am Donnerstag, 11.01., für Helmut Eisenhardt – Jakob Kosmann – für den Polizeibeamten Adalbert Bach, in Wülfrath getötet 1993 –

am Freitag, 12.01., für James William Haase – Michael Teichmann – Heinrich Otte – Herbert Briese – für zehn deutsche Touristen, ermordet bei einem Terroranschlag vor der Hagia Sophia in Istanbul 2016 –

am Samstag, 13.01., für Rudolf Homisse – Hans Siepenkothen – für Rabia El-Omari und neun afrikanische Menschen, im Asylbewerberheim an der Hafenstraße in Lübeck verbrannt 1996 – für die Eheleute Antje und Peter Ebert, aus dem Dorf Tessin in Mecklenburg-Vorpommern, von zwei siebzehnjährigen Schülern erstochen 2007 – für Khaled Idriss Bahray, 20 Jahre, Asylbewerber aus Eritrea; in einem Hinterhof einer Plattenhaussiedlung in Dresden erstochen 2015 –

am Sonntag, 14.01., für Bruno Menth – Adolf Zachau – Rudolph Moshammer, in München ermordet 2005 –

am Montag, 15.01., für Rosa Luxem­burg und Karl Liebknecht – für Heinz Robrecht –

am Dienstag, 16.01., für Winand Dolhaine und Ludwig Kreusch – für Hans Buskühl – für lbrahim und Kassab Shurab: zwei junge palästinensische Brüder aus dem Gaza-Streifen; von israelischen Soldaten trotz einer Waffenruhe erschossen 2009; lbrahim Shurab verblutete, weil wegen bürokratischer Hindernisse kein Rettungswagen zu Hilfe kommen konnte –

am Mittwoch, 17.01., für den Pfarrer der Bekennenden Kirche Ludwig Steil – für Matthias Denno – für die Brüder Josef und Michael Küppers – für Peter Schumacher –

am Donnerstag, 18.01., für Nicola Campolongo, 3 Jahre, Salvatore Iannicelli, 52 Jahre, und Ibtissa Touss, 27 Jahre, von der Mafia ermordet in Cassano (Kalabrien) 2014 – für Dieter Holl­weg – für Heinz Bussmann –

am Freitag, 19.01., für Jan Palach – für Hrant Dink, türkisch-armenischer Journalist, engagiert für eine Versöhnung zwischen Türken und Armeniern, ermordet in Istanbul 2007 – für Stanislaw Markelow, Menschenrechtsanwalt, Rechtsbeistand der Journalistin Anna Politkowskaja; in Moskau auf offener Straße erschossen 2009 – für Anastasija Barburowa, 25 Jahre, russische Journalistin; ebenfalls in Moskau auf offener Straße von einem Auftragsmörder lebensgefährlich verletzt und verstorben 2009 –

am Samstag, 20.01., für die Brüder Karl und Heinrich Bauer – für Sr. Cornelia Gammersbach und zwölf Mitschwestern – für New­comb Mott – August Steinforth – Elisabeth Stuttfeld-Bültmann – für Ernst Thrasolt – Amilcar Cabral – für den Wehrdienstverweigerer Hermann Brinkmann –

am Sonntag, 21.01., für Salomon Cahn –

am Montag, 22.01., für Walter Schmidt – für Graham Stuart Staines, Missionar der Evangelical Missionary Society; mit seinen zwei Söhnen Philip, 10 Jahre, und Timothy, 6 Jahre, von Hindu-Fanatikern in ihrem Auto bei lebendigem Leib verbrannt in Manoharpur ( Indien) 1999 – für Sergej Nigojan, 20 Jahre, vermutlich erster Toter der Unruhen in Kiew; an den ihm von Polizeigeschossen zugefügten Verletzungen gestorben 2014 – für Michail Zhisnetskij, Majdan-Aktivist; von Sicherheitskräften getötet 2014 – für Jurij Werbitzki, 50 Jahre, verletzter Majdan-Aktivist in Kiew, von Sicherheitskräften in Zivil am 21.01.2014 aus einer Klinik entführt; seine Leiche wurde am nächsten Tag in einem Waldstück in der Nähe des Flughafens entdeckt –

am Dienstag, 23.01., für den Seligen Nikolaus Groß und den Mann des Gewissens Helmuth James Graf von Moltke – für Josef Schlömer und Paul Müller – für Marita Blindeman, 54 Jahre, Korneel Vermeir, 9 Monate, und Leon Garcia-Mannaert, 6 Monate; von einem Amokläufer in einer Kinderkrippe im flämischen Dorf Sint-Gillis bei Dendermonde ermordet 2009 –

am Mittwoch, 24.01., für Fritz Drepper und Frau Grete Drepper-Kurzbach – für Albert Leyendecker – für Anna Jablonskaja, Schriftstellerin, zusammen mit weiteren 30 Menschen bei einem Bombenattentat auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo getötet 2011 – für Zafer Karam Issa, 30 Jahre, Major der syrischen Armee und Christ; von islamistischen syrischen Rebellen vor seinem Haus in der Umgebung von Damaskus ermordet 2012 –

am Donnerstag, 25.01., für Frida Levy, 51 Jahre, deutsche Bürgerrechtlerin, am 25. Januar 1942 deportiert und später ermordet im Ghetto Riga – für den Richter Heinrich Frings – für Paul Franke – Werner Lengenfeld – Willi Scherer – Albert Schmitt – für Ali Mansur, Ministerpräsident des Iran, und für alle durch Gewalt Getöteten im Iran bis heute –

am Samstag, 27.01., für Fritz Mühlhöfer – Emil Schwinn – Toby Johannes Knopp –

am Sonntag, 28.01., für Ulrich Klawun – für Christina Becker, ermordet 1998 – für Lareeb Khan, 19 Jahre, Berufsschülerin in Darmstadt, wegen einer von den Eltern missbilligten Beziehung vom eigenen Vater in Gegenwart der Mutter erwürgt 2015 –

am Dienstag, 30.01., für 5300 Menschen, die auf der Flucht als Passagiere des KDF-Schiffs "Wilhelm Gustloff" im Winter 1945 in der eiskalten Ost­see ertranken – gleichzeitig für 3500 Menschen, die auf dem Lazarett-Schiff "General Steuben" am 10. Februar 1945 ums Leben kamen – ebenso für mehr als 6000 Flüchtlinge auf dem Schiff "Goya", versenkt am 16. April 1945, von denen nur 183 Menschen überlebten – für Mahatma Gandhi – für Heinrich Hillebrand – für Joseph Waheeb Massoud, Saleeb Ayad Mayez und ihre Familien – für 11 koptische Menschen, in ihren Häusern in der Provinz Minya (Ägypten) ermordet 2011 –

am Mittwoch, 31.01., für alle Getöteten in STALINGRAD 1943 – für Vjeko Curic, Franziskanermissionar in Ruanda, ermordet in Kigali 1998 – für Vicente Menchú, seine Frau Juana Tum und Sohn Petrocino Menchú, drei von 120.000 Ermordeten im Kampf um die Menschen­rechte in Guatemala – für Werner Friedsam – Hermann Pütz – Eddie Slovik – für Jean Looten, Viktor Schelp und Stanislaus Wischinsky, getötet bei einem Bergarbeiterstreik in Belgien 1966 -

und für alle aus allen Völkern + Zeiten + Zonen + Sprachen + Religionen + + +

     5  Zitat Jesu (Mk 1,15) in der griechischen Ursprache des Neuen Testamentes: "Ändert euer Denken! Kehrt um! Tut Buße!"
                                                                                (Foto: Peter Wallmann)